Erdbeeren – die Süssen mit den vielen Vorteilen

Klein und Gross lieben sie für ihren aromatischen Geschmack und ihre rote Farbe. Erdbeeren haben viele Qualitäten: Sie sind reich an Vitaminen, aber arm an Kalorien, wunderbar süss und enthalten trotzdem wenig Zucker. Wussten Sie, dass Erdbeeren einen höheren Vitamin-C-Gehalt aufweisen als Orangen oder Zitronen? Auch wichtige Mineralstoffe haben sie zu bieten, so etwa Magnesium, Eisen, Kalzium oder Zink.

Trotz all dieser Vorzüge, sind Erdbeeren auf dem Feld bezüglich Nährstoffe eher bescheiden. Als ein- oder zweijährige Kultur lassen sie sich für Biobauernfamilien problemlos in die Fruchtfolge integrieren. Sie pflanzen die Setzlinge auf gut durchlässigem Boden im Juni/Juli oder Ende Juli/Anfang August und achten darauf, das Erdbeerpflanzenfeld bis in den Winter hinein unkrautfrei zu halten. Eine Gefahr stellen aber im Frühling die Spätfröste dar, denn sie können während der Erdbeerblütezeit zu grossen Ausfällen führen. Diesbezüglich sind Dammkulturen weniger frostanfällig als Flachkulturen und auch gut geeignet, denn Erdbeeren haben gar nicht gerne nasse Füsse.

Je nach Witterungsbedingungen ist Erntezeit ab Mitte Juni bis Ende Juli. Das sind oft sehr arbeitsintensive Wochen für die Biobauernfamilien und ihre Erntehelfer.

Frisch ab dem Feld werden die reifen Beeren entkelcht, unverzüglich als ganze Beeren lose gefrostet und in Tiefkühlzellen gelagert. Dadurch können die Früchte in optimalem Reifestadium haltbar gemacht werden. Sie finden vor allem in der Joghurt-Verarbeitung Verwendung. Gerade bei Erntespitzen bietet das Tiefkühlen für die Biobauernfamilien zudem eine gute Entlastungsmöglichkeit für die Frischvermarktung direkt ab Hof, auf dem Markt oder im Einzelhandel.