Dietikon I ZH
Er sei "mehr der Pflanzenbauer als der Tierlibuur", sagt Samuel Spahn von sich. "Lein oder Hirse anzupflanzen, finde ich spannender, als Milch aus Kühen zu quetschen. Da finanziere ich in den Versuchsphasen gerne mal quer in meinem Betrieb. Und lasse mir die Pioniertat auch mehr als nur Geduld kosten, ohne nun das ökonomische Auge ganz zuzudrücken."
Samuel Spahn bewirtschaftet nach einer Mechanikerlehre und langen Lehr- und Wanderjahren heute den Hof seiner Eltern, erworben einst vom Grossvater und seinem Bruder, als Dietikon noch ein richtiges Dorf war. Heute hat er 20 ha Nutzfläche zur Verfügung, zwei Drittel davon in Pacht. Kein Quadratmeter liegt in der Bauzone. Er habe sich also auch nie entscheiden müssen, ob er Bauland verkaufen und gut daran verdienen solle. Und er sei gar nicht so unglücklich darüber..
Im Laufstall und auf den Matten von Spahns «Biohof im Fondli» stehen Weidebeef. Dazu Tafelobst, Äpfel, Birnen und Zwetschgen, alles Niederstammkulturen unter Hagelnetzen. Von den 40 Hochstammbäumen wird noch Mostobst geerntet. Mais für die Tiere, Weizen und Dinkel, neu Hirse, Raps und Lein für Biofarm. Biologisch bauert er seit 26 Jahren.
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