Roggen – das robuste Brotgetreide für trockene, extensive Lagen

Roggen_Anbau
Kultur
Dieses sehr robuste alte Getreide wächst bis in hohe Lagen. Geeignet sind leichte bis mittelschwere Böden mit neutralem bis saurem pH. Empfindlich ist er vor allem auf Staunässe. Im Gegensatz zu Weizen, Dinkel oder Gerste ist Roggen ein Fremdbestäuber. Er braucht darum gutes Wetter zur Blüte.

Markt

Im Vergleich zu Weizen ist die Bedeutung von Roggen als Brotgetreide in der Schweiz gering. Backwaren und Brote aus Roggen sind aber für gewisse Konsumenten besser verträglich als solche aus Weizen. Zudem konnte in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Roggen aus Schweizer Knospe-Anbau nicht befriedigt werden, der Inlandanteil beträgt meist nur 30%. Gerade in Grenzlagen für Weizen und extensiveren Standorten ist Roggen darum eine interessante Alternative.

Anbau
Das unbespelzte Getreide wird Von Ende September bis Mitte Oktober gesät. Bezüglich Nährstoffen ist Roggen genügsam. Eine leichte Güllegabe im Frühjahr genügt. In der Fruchtfolge kann Roggen gut als zweites Getreide angebaut werden. Da Roggen stark auswuchsgefährdet ist, sollte er zeitig geerntet werden.
 

Ihr Kontakt


Brassel Hansueli

Hansueli Brassel
Berater und Produktmanager Getreide und Ackerbau-Spezialitäten
+41 (0)62 957 80 52
brassel@biofarm.ch

Interessiert am Anbau von Bio-Roggen? Hier finden Sie weitere Informationen:

 

Anbauvertrag / Contrat de production

> FiBL Sortenliste Bio-Getreide

> FiBL Merkblatt Bio-Getreide

Produzentenbeiträge 

> Übernahmebedingungen für Knospe-Brotgetreide (d) / (f)