Brottriticale – das anspruchslose Getreide, warum nicht zum Backen?

Triticale-Anbau
Kultur
Triticale, die Kreuzung aus Hartweizen und Roggen, ist als anspruchsloses Futtergetreide bekannt, das einen wüchsigen, dichten Bestand zu bilden vermag.
Die unter Biobedingungen arbeitende Getreidezüchtung Peter Kunz (GZPK) ist daran, dem Triticale bessere Backeigenschaften anzuzüchten. Bisher ist eine Sorte, die MP2.53, in Verwendung.

Markt

Backversuche zeigen, dass auch mit Triticalemehl ein schmackhaftes Brot gebacken werden kann. Wie gut die Konsumenten auf das neue Mehl und das daraus gebackene Brot ansprechen, muss sich erst zeigen. Es gibt aber bereits Biobäckereien, welche Triticalebrot verkaufen.

 

Anbau
Triticale ist anspruchsloser im Anbau als Weizen und die MP2.53 eignet sich wegen Lagerneigung auch nicht für eine intensive Kulturführung. Wie Roggen ist auch Triticale gefährdet hinsichtlich Auswuchs und eignet sich daher eher für sommertrockene Standorte.

Ihr Kontakt


Brassel Hansueli

HANSUELI BRASSEL
Berater und Produktmanager Getreide und Ackerbau-Spezialitäten
+41 (0)62 957 80 52
brassel@biofarm.ch

Interessiert am Anbau von Bio-Brottriticale? Hier finden Sie weitere Informationen:



Info der Getreidezüchtung Peter Kunz über ihr Brot-Triticale-Projekt

Artikel in bioaktuell über Brottriticale