Kirschen – schwierig aber trotzdem …

Kirschen_Anbau
Kultur

Für Tafelkirschen wird heute auch im Bio-Anbau die gedeckte und eingenetzte Niederstammanlage dringend empfohlen. Bei den Konservenkirschen (schwarze, gehaltvolle Früchte) geht es bei Neupflanzungen ebenfalls in Richtung kleinerer Bäume, zudem mit schüttelbaren Sorten. Trotzdem ist die Erhaltung und Nutzung der vielen bestehenden Hochstamm-Kirschbäume eine ebenso grosse wie sinnvolle Herausforderung, gerade für den Biolandbau.

Markt

Bio-Kirschen sind im Tafel- und im Konservenbereich gut gefragt. Biofarm engagiert sich seit jeher besonders im schwierigen Konservenbereich mit Marktkoordination, Absatzentwicklung und Beratung. Für die Produzenten konnte ein fairer, attraktiver Vertragspreis von Fr. 4.50 aufgebaut werden. Für den Tafelkirschenabsatz verweisen wir aus logistischen Gründen an unsere regionalen Marktpartner.

Anbau

Die bisherigen Hauptanbaugebiete für Konservenkirschen sind: Baselbiet, Fricktal, Seetal, Seeland. Bezüglich Pflanzenschutz (gegen Kirschessigfliege, Kirschenfliege, Pilzkrankheiten) ist von den Produzenten ein grosser Einsatz und die Bereitschaft zu neuen Wegen gefordert. Das Forschungsinstitut für Biolandbau und die Biofarm unterstützen durch Forschung und Beratung: Pflege, Schutz, Behandlung, neue Anbauformen.

Ihr Kontakt


Schmutz Hans Ruedi

Hans-Ruedi Schmutz

Obstbauberater
PM Verarbeitungsobst, Steinobst
+41 (0)32 392 42 44
schmutz@biofarm.ch




Lehmann Timon

Timon Lehmann

Berater und Produktmanager Steinobst und Beeren
+41 (0)62 957 80 66
lehmann@biofarm.ch